App-Entwicklung: One-Size-Fits-All ist in Mode

Sep 04 2018 18:10:43 Sep 25 2018 18:26:45 App-Entwicklung: One-Size-Fits-All ist in Mode LOGO appcom interactive GmbH

Ähnlich wie in der Modebranche, wurde bei der mobilen App-Entwicklung lange Zeit zwischen definierten Größenordnungen unterschieden und Apps wurden speziell für kleine Smartphones oder größere Tablets entwickelt. Heute werden die Displays immer größer und mobile Apps immer häufiger auch im Browser oder auf dem PC geöffnet. Dadurch verschwimmen die definierten Kategorien. Wir verraten Ihnen, wie man Gemeinsamkeiten nutzen sollte, um seine Produkte auf allen Plattformen zugänglich zu machen.

 

Von S bis XXL – Wie geht das in der App-Entwicklung?

Losgelöst von der Bildschirmgröße, muss zunächst zwischen den spezifischen Plattformen unterschieden werden. „One-Size-Fits-All“ bedeutet in diesem Kontext jedoch nicht, dass Apps für Smartphones und Tablets ohne weiteres auf einer Smartwatch oder einem Android TV ausgeführt werden können. Hier gibt es vor allem aus Sicht der Bedienung zu große Abweichungen. Plattformen auf denen sich die Bedienkonzepte praktisch nicht unterscheiden, sind Smartphones, Tablets und Chromebooks, die der User alle per Touchscreen oder Touchpad bedient.

 

One-Size-Fits-All – So funktioniert es in der Praxis

Ob eine App für mehrere Geräteklassen, wie Smartphones, Tablets und Notebooks, übergreifend umgesetzt wird, sollten Sie bereits beim Entwurf eines neuen Projekts berücksichtigen. Ähnlich wie bei der Konzeption eines Responsive Designs für Webseiten, müssen die Entwickler auch bei der nativen App-Entwicklung bereits im Vorfeld überlegen und definieren, wie sich die UI-Elemente verhalten sollen.

Grundsätzlich empfiehlt Google bestimmte Stufen von Displaygrößen, so genannte Breakpoints. Anhand dieser Breakpoints weiß die App, welcher Zustand der UI dargestellt werden soll. Was ändert sich jedoch konkret? Im Zusammenhang mit der App-Entwicklung gibt es einige Entwurfsmuster, die sich praktisch auf jedes App-Projekt anwenden lassen. Hier ein Auszug an gängigen Konzepten:

 

1. Skalierung

Die wohl einfachste Form der Anpassung ist das Erweitern von UI-Elementen. Ist mehr Fläche verfügbar, können diese Elemente vergrößert dargestellt werden. Dafür muss man im Grunde genommen lediglich mit prozentualen Größenangaben entwickeln.

2. Erweitern von Inhalten

Auf kleineren Smartphone Displays enthalten Listenelemente oder sonstige UI-Elemente meist nur die nötigsten Informationen, oder eine Vorschau des gesamten Inhalts. Größere Displays können solche UI-Bestandteile mit mehr Informationen anzeigen, damit der User weniger Klicks braucht, um Informationen zu erhalten.

3. Transformierung

Hierbei ändert sich nicht der Inhalt von UI-Elementen, sondern vielmehr das Format. Während sich auf einem Smartphone beispielsweise vertikale Listenansichten anbieten, sorgt auf einem Tablet dagegen eine Gitteransicht für mehr Übersichtlichkeit.

4. Aufteilung und Positionierung

Sofern ausreichend Displayfläche verfügbar ist, empfehlen wir, diesen Platz zu unterteilen und die Anordnung von Navigationselementen anzupassen. Optionsmenüs, die sich per Klick ausklappen oder in mehrere Reiter unterteilte Seiten können auf größeren Geräten häufig nebeneinander angezeigt werden.

 

Dynamische Designs als Grundstein für gute User Experience

Die Optimierung von Apps für verschiedene Displaygrößen bringt viele Vorteile mit sich: Die Verfügbarkeit auf verschiedenen Geräteklassen erhöht die Reichweite. Gleichzeitig führt eine dynamische UI zu einem enormen Mehrwert für die Nutzer und ist somit ein Grundstein für eine gute User Experience.

 

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