UX-Design: Echter Benefit oder total Banane?

Die Nutzerzahlen Ihrer digitalen Produkte könnten höher sein? Probieren Sie es Mal mit UX-Design. Diese Methode kurbelt die User Experience Ihrer Software an. Welche Bedeutung UX-Design hat, lesen Sie unserem heutigen Blogbeitrag.

UX-Design ist selbsterklärend ­

Was die Disziplin meint, ist fast ein alter Hut: UX steht für User Experience und die machen wir bei der Interaktion mit Gegenständen täglich. Öffnen wir eine Banane, möchten wir keinen Gedanken an die Handlung verschwenden. Ist sie reif? Wie esse ich das Obst? Benötige ich Besteck? Die Banane ist eine echte UX-Meisterleistung. Das krumme Ding kommt ohne Anleitung aus und erklärt seine Funktion über seine Farbe, Haptik und Aufbau. Warum die Banane allerdings krumm ist, das weiß nur Mutter Natur oder die Experten aus der Biologie.

 

Das Beispiel zeigt die Kernaufgabe von UX-Design. Es hilft Anwendern bei der Lösung eines Problems.

 

Essen wir eine Banane, möchten wir sie einfach öffnen, verspeisen und entsorgen. Ohne Aufwand. Ohne Kleckereien. UX-Design stellt sicher, dass wir dieses Ziel intuitiv, schnell und komfortabel erreichen. Megan Wilson hat den Vergleich mit dem gelben Super-Obst auf ihrem Blog Walkme amüsant auf die Spitze getrieben. Unterhaltsam setzt sich auch der Brite Chris How mit UX-Design auseinander, indem er das Design des „Stillen Örtchens“ analysiert.

 

Alter Wein in neuen Schläuchen?

Während UX-Design in der Produktgestaltung erfolgreich etabliert ist, hat die Methode in der digitalen Welt erst in den letzten Jahren Fuß gefasst. Grund dafür?  Unternehmen haben Apps als Ergänzung zum eigenen Angebot betrachtet und nicht als eigenständige Produkte. Mit Entstehung des Design-Thinking-Ansatzes übertrugen Gestalter die Erkenntnisse aus dem Produktdesign auf digitale Lösungen und entwickelten sie weiter. Vor allem die hohe Nutzerorientierung übernahmen sie aus dem Design Thinking für die neue Disziplin.

 

Nutzererlebnisse ganzheitlich gestalten

Heutige UX-Designs begleiten ihre Anwender von A bis Z. Die Grenzen des eigenen Produktes hinterfragt UX-Design zugunsten des maximalen Nutzens. Dem Joy of Use. Airbnb ist dafür ein Paradebeispiel. Das Unternehmen aus Silicon Valley erkannte, dass sich seine Kunden vor allem einen unvergesslichen Urlaub wünschen und nicht nur eine Unterkunft. Deswegen können Airbnb-Nutzer inzwischen Stadtführungen buchen, Restaurants reservieren und sich über Sehenswürdigkeiten informieren. Airbnb hat so eine einheitliche UX-Strategie für die gesamte Produktpalllette umgesetzt.  Das Unternehmen hat verstanden, dass sämtliche Lösungen zu einer großartigen Nutzererfahrung beitragen sollten. Oder, um bei dem Banane-Beispiel zu bleiben:

 

Für einen leckeren Obstsalat ist nicht nur die User Experience der gelben Frucht entscheidend.

 

UX-Design mit Methode

Damit ein ganzheitliches Nutzererlebnis erreicht wird, analysieren UX-ler die Bedürfnisse des Anwenders. An jedem einzelnen Touchpoint. Die Erkenntnisse fließen in das Design-Konzept mit ein und zeigen sich anschließend durch ein intuitives und ansprechendes UI-Design. So gehen Digital-Produkte von dem ersten bis zum letzten Klick auf die Bedürfnisse ihrer Anwender ein. Das Ergebnis ist eine rundum gelungene Nutzererfahrung. Mittlerweile hat sich für die Entwicklung von UX-Design ein bestimmtes Vorgehen bewährt. Auch unsere UX-Profis von appcom gebrauchen die Methode in ihrer täglichen Arbeit.

 

  1. Erst wenn UX-Designer ihre Zielgruppe in und auswendig kennen, keieren sie Produkte, die Ihre Anwender abholen. Daher legen sie zunächst fest, wer ihre Adressaten sind. Dadurch finden die UX-ler heraus, welche Erwartungen diese Nutzer an Apps oder Webanwendungen haben.

 

  1. Mithilfe von Nutzerumfragen finden die UX-ler heraus, wie ihre Zielgruppe tickt.

 

  1. Eine Customer Journey stellt anschließend sämtliche Berührungspunkte der Anwender mit der App oder Webanwendung dar. Ebenfalls bewertet dieser „ideale Kaufprozess“ das Nutzererlebnis.

 

  1. In Workshops ermitteln die UX-Profis die Anforderungen des Unternehmens, sodass die Anwendung geschäftliche Ziele und Nutzererwartungen erfüllt und ein „Big Picture“ entsteht.

 

  1. Ein erstes Bild des Konzeptes vermitteln Wireframes, Protoypen, Mockups und ein Click Dummy. Anschließend gestalten UI-Designer die Oberfläche der Anwendung durch Farben, Formen, Aufbau und Navigation.

 

  1. Usability Tests und Eye Tracking helfen UX-lern, die App oder Webanwendung auf Herz und Niere zu prüfen.

 

Unsere Zeit wird von einem Gefühl beherrscht viel zu schnell zu vergehen. Daher ist es wichtig Anwendern ein Erlebnis zu bieten, das sich lohnt. Genau das leistet UX-Design für Ihre digitalen Produkte. Es schenkt Nutzern an jedem Touchpoint eine großartige Erfahrung. Baut eine langfristige Bindung zu ihnen auf. Erhöht ihre Zufriedenheit. Plus: Die Methode stellt die Nachhaltigkeit neuer Digital-Produkte sicher, indem geprüft wird, ob sie auf die UX-Strategie und Ihre Ziele einzahlen. Ein stärkeres Branding. Positivere Bewertungen. Mehr Nutzerzahlen. Das sind nur einige Früchte dieser Arbeit. UX-Design ist also alles andere als Banane.

Sie möchten das UX-Design Ihres Produktes verbessern? Lassen Sie sich von unseren UX-Experten beraten.

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Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Hinterlassen Sie uns ein Kommentar.

 

 

 

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